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Equality Advanced: Gleichstellung in Unternehmensstrukturen und Prozessen abbilden

Die BEST Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH hat im Bereich der Gleichstellung von Männern und Frauen bereits sehr viel geleistet und auch einige Erfolge zu verbuchen. Die Anzahl an Wissenschaftlerinnen liegt über dem Branchendurchschnitt, Väterkarenzen und Elternteilzeit werden gerne und selbstverständlich in Anspruch genommen und die Etablierung einer Gleichstellungsbeauftragten führt zu einem breiteren Bewusstsein für das Thema im Unternehmen.

Ein Knackpunkt im Unternehmen sind noch immer die wenigen Frauen in Führungspositionen. Deshalb zielt das Projekt Equality Advanced einmal mehr auf die mittel- bis langfristige Erhöhung des Anteils von Frauen in der Führungsebene sowie ihrer Karrierechancen ab, was auch einer Empfehlung der 4 Jahresevaluierung des COMET-Zentrums vom September 2018 entspricht. Equality Advanced adressiert diese Herausforderung auf folgenden Ebenen:

  • Eine tiefgehende Analyse des Unternehmens zum Thema Gleichstellung mit Hilfe der 4 R-Methode (Ressourcen, Repräsentation, Rechte, Realität) soll bisher unentdeckte Unterschiede in den Rahmenbedingungen für Männer und Frauen und potentielle Ansatzmöglichkeiten identifizieren. Folgende Erhebungsinstrumente wurden angewandt:
    • Qualitative Interviews mit je 1 Person aus jeder Area
    • Analyse der internen Datenbank
    • Erhebung zahlreicher Zahlen und Daten durch die HR Verantwortliche
    • Analyse diverser Dokumente des Zentrums durch eine externe Genderexpertin
  • Die 4 R-Analyse nimmt dabei die Führungskräfte in die Verantwortung, den Blick auf die eigenen Teams und die Verteilung von Ressourcen, Rechten, Repräsentation und Realität zu richten. Damit zusammenhängend wird im Rahmen der Analyse unmittelbar das Bewusstsein der Beteiligten erhöht; wie sie selbst beim Thema Führung gegebenenfalls einem Gender-Bias unterliegen.
  • Reflexiv gehaltene Workshops durch externe Gender-Expertinnen, in dem Führungskräfte erfahren, wie sie alltäglich und in ihrem Umgang mit Mitarbeiter*innen in Hinblick auf Förderung und Karriereentwicklung gender-sensibel agieren können, wirken auf prozessualer Ebene und runden die 4 R-Analyse ab.
  • Die Erstellung eines Work-Life-Balance Konzepts ist bereits sehr weit fortgeschritten. Die Bausteine sind:
    • IST-Analyse mithilfe des „Kombinationsfragebogens Arbeit und Gesundheit“
    • Erstellung eines Gesundheitskonzepts mit konkreten Maßnahmen
    • Workshops des Projektteams mit einer Arbeitspsychologin
    • Aufbereitung von Informationsunterlagen für die Mitarbeiter*innen zur Vereinbarkeit von z.B. Betreuungspflichten, Ausbildungen, etc. und dem Arbeitsleben
    • Auch die Umsetzung des Work Life Balance Konzepts wird von der Bewusstseinsbildung im Projektprozess profitieren

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