BEST in der Internationalen Energieagentur

Die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme ist eine weltweite Herausforderung, der sich BEST unter anderem durch die Teilnahme an Programmen der Internationalen Energieagentur (IEA), stellt. Das Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovationen (bmvit) unterstützt solche Technologieinitiativen und finanziert die Teilnahme österreichischer Forscher an verschiedenen Tasks (=Themenbereichen) des „IEA Technology Collaboration Programme“.

BEST-Mitarbeiter vertreten Österreich in folgenden Gremien von IEA Bioenergy::

  • Exekutivkomitee, dem Steuerungsgremium des Agreements (Dina Bacovsky)
  • Task 32 – “Biomass Combustion and Co-firing” (Christoph Schmidl)
  • Task 37 – “Energy from Biogas” (Bernhard Drosg)
  • Task 39 – “Commercialising Conventional and Advanced Liquid Biofuels from Biomass” (Dina Bacovsky)
  • Task 44 – Flexible Bioenergy and System Integration (Ernst Höftberger)

Als Teil österreichischer Konsortien arbeiten wir im Task 55 des Solar Heating & Cooling Programmes (markus Gölles) und im Annex TS3 "Hybride Energie-Netze des District Heating % Cooling Programmes (Daniel Muschick) mit. Darüber hinaus leitet BEST das Sekretariat des Advanced Motor Fuels Implementing Agreements. Dieses IEA Netzwerk widmet sich der Dekarbonisierung des Transportsektors durch alternative Treibstoffe, die in modernen Verbrennungsmotoren zur Anwendung kommen.

In allen diesen Netzwerken werden aktuelle Entwicklungen diskutiert, Forschungsbedarf ermittelt und die Barrieren für die Verbreitung innovativer Technologien identifiziert. Bei Bedarf werden Studien und Übersichten erstellt. Die österreichischen Vertreter machen österreichische Aktivitäten international bekannt und leiten Informationen aus den Netzen an das bmvit und an nationale Stake Holder weiter.

Darüber hinaus fliessen aggregierte Erkenntnisse und Analysen in technologiepolitische Empfehlungen der IEA ein. IEA-Publikationen wie der „World Energy Outlook“ und „Energy Technology Perspectives“ beruhen nicht zuletzt auf Beiträgen und Arbeiten der Experten in diesen Technologieinitiativen.

BEST und seine Partner profitieren mehrfach von den Teilnahmen:

  • Wir können internationale Trends in Politik, Wirtschaft, Industrie und Wirtschaft frühzeitig wahrnehmen.
  • Unsere Informationen helfen der österreichischen FTE-Politik bei der Ausrichtung der Programme und den Förderstellen beim Setzen von F&E-Prioritäten.
  • Der Austausch mit Wissenschaftlern erweitert den Horizont unserer Mitarbeiter und ermöglicht F&E auf internationalem Spitzenniveau.
  • Die Überleitung wissenschaftlicher Erkenntnisse in internationale Standards wird damit erleichtert.
  • Die Kontakte führen zu gemeinsamen Projekten, die Ergebnisse unserer Forschungen werden weltweit bekannt und somit zuganglich gemacht.
  • Wir verbreiten Informationen über Know-how und Technologien unserer Firmenpartner weltweit und helfen, Exportchancen zu steigern.

IEA Bioenergy Österreich Newsletter

Österreich ist ein Land in dem Bioenergie einen hohen Stellenwert einnimmt, deshalb beteiligt sich Österreich an dem internationalen Programm IEA Bioenergy und an etlichen thematischen Tasks dieses Programms. Die Teilnahme an den Tasks in IEA Bioenergy wird im Rahmen der IEA Forschungskooperation des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie finanziert.

Der IEA Bioenergy Österreich Newsletter gibt halbjährlich Einblick in die nationalen und internationalen Arbeiten in IEA Bioenergy und dessen Tasks. Neben Highlights aus den einzelnen Tasks werden ausgewählte Projekte, Veröffentlichungen und Veranstaltungen präsentiert.

IEA Bioenergy Österreich Newsletter Mai 2020